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Copyright © 2018 HVSP e.V.
Stand: 06.06.2018
Seriös – Unseriös - Über Hundevereine, ihre Funktionäre, ihre Züchter
 
Des Öfteren werde ich gefragt, was und wie kann man überhaupt noch den Überblick in der Vereinslandschaft der Hundevereine bewahren? Was geht da überhaupt noch mit rechten Dingen zu? In der Tat ist es ja so, dass gerade in den letzten beiden Jahren, „Hunde-Vereine“ wie Pilze aus dem Boden geschossen sind! Alles unter dem Deckmäntelchen der Weisheit: Wir wollen es besser und familiärer gestalten als der große VDH, wir wollen es übersichtlicher und einfacher gestalten als der große VDH, wir wollen es gerechter und züchterisch besser machen als der große VDH, usw. usw. usw. Immer muss der alte große Verband (auch jetzt schon andere langjährige Verbände) herhalten, um irgendwelche Fantasieausreden als Gründungszweck zu gebrauchen. In der Tat war es schon so, dass alt hergebrachte Zuchtgedanken, Einschränkungen in der Zucht, Vetternwirtschaft, konservatives Handeln, ungerechtes Bewerten auf Zuchtschauen, uvm. dazu führten, dass sich Gruppen  und Vereinsteile des VDH absplitterten und den Weg zu Neugründungen führten. Gerade die Kleinhundevereine wurden nur als „Zahlmeister“ des Verbandes gesehen. Jedoch wurde seinerzeit, bei den ersten Neugründungen von Vereinen und Verbänden, niemals der Sinn und Zweck außer Betracht gelassen, man wollte es besser tun, übersichtlicher gestalten, gerechter für Alle machen und offener für Alle sein. Die Ideale sollten die Gleichen sein - unter den selben Regeln der FCI - Niemals wurden jedoch wie heute, die Zuchtbestimmungen aufgeweicht, die Bewertungen auf Hundeschauen dermaßen missachtet (Heutzutage bekommt jeder Aussteller mindestens ein V2 - und missachtet in höchstem Maß  damit den Rassestandard), es wird in die eigene Tasche gewirtschaftet (Ausnahmen bestätigen die Regel), die Hierarchie und damit die Kontrolle über das Zucht – und Ausstellungswesen, in Frage gestellt:
Mitglieder sind Einzelpersonen im Verein, der Verein ist Mitglied in einem Verband. Der Verband ist zuständig für die Bestimmungen der Zucht, das Ausstellungswesen, die Ausbildung der Zuchtrichter und Zuchtwarte, das Ausstellen von Zuchtpapieren. Die Verbandsvertreter und Funktionäre werden demokratisch von den Vorständen der angeschlossenen Vereine gewählt.
Heute ist es jedoch leider so, dass jeder „Hanswurst“ – sofern er 6 Mitstreiter in seinen Reihen hat, einen Verein gründen kann, ihn im Vereinsregister (um das eV zu erhalten) eintragen lassen kann und sofern es die Satzung zulässt, die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt bestätigt bekommt. Gerade Letzteres ist bei den meisten Neugründungen gar nicht mehr gegeben oder erwünscht, denn dann müsste man ja alle 3 Jahre das Kassenbuch vor dem Finanzamt vorlegen, müsste eine Steuererklärung abgeben, um die darauf folgende Gemeinnützigkeit bestätigt zu bekommen! Der Einblick in die Kasse wäre gegeben. Hier hapert es schon beim Großteil der neu gegründeten und ach so vollmundig aufgemotzten Homepage-Hundevereinen! Wer keine Vereins - SATZUNG in seiner Homepage veröffentlicht, hat immer etwas zu verbergen! Sei es in Sinn und Zweck, sei es in der Kontrolle durch die HV (Jahreshauptversammlung), sei es um Neuwahlen zu unterbinden – um die alleinige Kontrolle nicht zu verlieren! Auch die auszugsweise Veröffentlichung der Satzung, rechtfertigt keine Offenheit und Ehrlichkeit eines Vereines – hier wird klar gemauschelt, hier wird verborgen. Wer offen und ehrlich seiner Vereinsarbeit nachgeht, stellt sich in den Dienst seiner Mitglieder, dem Sinn und Zweck und dem Ziel des Vereines! Das nennt man auch EHRENAMTLICH!
Das gleiche Prinzip gilt für die Zuchtordnung der Hundevereine. Hier geht es etwas transparenter zu, denn eine Zuchtordnung kann nach Belieben geändert werden, aufgeweicht werden, lascher werden, oder wie auch gerne umschrieben: „Moderner“ gestaltet werden! Dazu braucht man keine HV (Hauptversammlung) um sie zu ändern, oder „anzupassen“. Hier haben kleine unseriöse Vereinchen die Möglichkeit neue Mitglieder zu gewinnen, um die Gelder besser zu sprießen lassen: denn eine weiche Zuchtordnung, lasche Zuchtkontrollen, Wurfabnahmen und Zuchttauglichkeitsschreibungen durch Tierärzte, unqualifizierte Zuchtwarte (z.B. haben noch niemals selbst gezüchtet), öffnen Tür, Tor und Angel für Betrug: Tierschutzbestimmungen werden nicht eingehalten, die Qualität der Zuchttiere (Krankheiten werden weiter oder hinein gezüchtet) leidet, unkontrolliertes Vermehren (nicht Züchten) wird gefördert, krankhaftes Ausbeuten der Zuchthündinnen wird gestattet, Haltungs-Unterbringungsfehler der Tiere, Krankheiten werden nicht erkannt, kranke Tiere nicht selektiert (aus der Zucht genommen). Das Allerschlimmste was durch solche Vereine und deren Zuchtbestimmungen passieren kann und wird: Es werden zuchtuntaugliche Hunde gepaart und auf den Markt (zum Verkauf angeboten) geworfen! Diese vermehren sich weiter, und so weiter und so weiter! Das Ergebnis: Eine ganze Hunderasse, die zur Zeit stark in Mode ist (und Geld bringt), wird gesundheitlich in weniger als 10 Jahren nicht mehr als gesund zu erachten sein: die Rasse ist kaputt! Das macht ja nichts, dann stürzen wir uns auf die nächste Hunderasse, die gerade IN ist, Hauptsache der Obolus stimmt! Und der "Verein" macht ja mit, es müssen ja Zuchtpapiere, Ahnentafeln, Zwingernamen ausgestellt werden – das bringt Kohle – in die Kassen und die Taschen der Verantwortlichen!
Um Unannehmlichkeiten zu entgehen, um Kontrolle durch einen starken, jedoch Zuchtbestimmenden Verband zu vermeiden, ja da ist es doch ganz einfach: Man geht erst gar nicht in einen Verband hinein, man kocht sein eigenes Süppchen! Was brauche ich einen Verband, das kostet nur Geld – das mir dann fehlt – igittigitt  - dann noch Bestimmungen für Zucht und Ausstellung – da laufen mir ja die Mitglieder weg! Das können wir nicht gebrauchen: Wir machen  unser eigenes Zuchtbuchamt, stellen selbst die Papiere aus, machen unsere eigenen Ausstellungsregeln ( 3 x V1 offene Klasse – das Championat kannst Du gleich mitnehmen, wir brauchen keine 365 Tagefrist wie beim FCI, aber bitte gleich bezahlen), Wurfmeldungen per E-Mail – kein Problem, Hündin 3 oder 4 mal hinter einander gedeckt – macht nichts – kann ja mal passieren, Hündin oder Rüde hat Vorbiss – na ja machen wir - Probewurf, Rüde oder Hündin zu groß, Fell zu kurz, zu untypisch – macht nichts – ist eben so – wir „züchten“ Hunde – keine Gebisse oder Haarkleider (So die wortwörtliche Aussage eines "sogenannten " Vereinsvorsitzenden, den ich persönlich kenne)! Meine Damen und Herren: Das ist nicht nur unseriös – das ist Betrug: An Tier, Besitzer, an der Hunderasse!
Wird Ihnen nicht übel, wenn Sie so was lesen? Mir schon!
Die Unfähigkeit der Verantwortlichen  im Hundevereinswesen, die Beschaffenheit des Deutschen Vereinsrechtes, lässt so etwas zu! UND noch viel schlimmer: Jeder Einzelne von uns fördert dieses Denken, wenn er: Auf Hundeausstellungen von Vereinen geht, die keinem Dachverband angehören, wenn er auf Hundeausstellungen geht, wo Verein und sogenannter Dachverband das EIN und DAS GLEICHE ist (man braucht ja keinen Dachverband – den gründen wir gleich selbst! Das sind dann die Super Intelligenten!) Es gibt auch Vereine, die geben einen Dachverband an, nur: Er existiert gar nicht! Klickt man den Dachverband an, dann wird diese Seite gerade bearbeitet, ist geschlossen, war nie offen, oder hat keinen gewählten Vorstand! In Deutschland gibt es z.B. auch unzählige UCI’s! Der Name – das Kürzel  selbst, „UCI“ ist ebenso wenig geschützt, wie das Kürzel „FCI“! Jeder kann sich Mitglied in irgendeiner UCI oder FCI nennen (neuerdings gibt es sogar Deutsche Vereine, die sich der "FCI-Spanien" angeschlossen haben, da kann man sich von vorherein ja denken, was damit bezweckt werden soll)! Nur besteht in den seltensten Fällen eine Verlinkung zu diesem "Dachverband", der Hinweis soll ja genügen, man ist irgendwo bei irgendjemandem angeschlossen - wenn interessiert das schon - ?!
Ganz toll ist es auch, wenn auf Hundeausstellungen nach Fantasietiteln gehamstert wird: Es wird ja angeboten: Österreichsieger in der Pfalz oder im Schwäbischen (x - mal im Jahr  in Deutschland), Australiensieger in Baden-Württemberg, USA – Sieger in Hessen, Thailandsieger (und Bangkoksieger) in der Pfalz, usw. usw. Was soll das? Was bezweckt man damit? Das Gleiche gilt für die Championate: Nach FCI - Regeln darf ein Nationales und Internationales Championat erst verabreicht werden, wenn zwischem der 1. und 3. Anwartschaftskarte 1 Jahr liegt (wenige Toleranztage werden geduldet). Beim Internationalen Championat gilt das Gleiche, nur muss dabei sogar ein Titel im AUSLAND (gegebenerfalls im Grenzgebiet) erzielt worden sein! Wie handhaben dann die unseriösen Vereine diese Angelegenheit, um an die Gelder der Hundebeitzer zu kommen? Sie verzichten auf die 365 Tage Frist! Wir machen am Besten gleich eine 3 - Titel Siegerschau! 3 Anwartschaftskarten - her damit - Championat kannst Du gleich mitnehmen! Brauchst nur noch zu bezahlen! Da haben wir dann Rassehunde, die schon mit 17 - 18 Monaten in der Ehrenklasse Gold starten! WOW! Was für ein Kerl haben wir denn da? Da verblassen doch alle anderen Hundebesitzer vor Neid! Man muss natürlich nur aufpassen, dass man bei keiner Ausstellung unterkommt  wo man es FCI gerecht genau nimmt - da kann man dann schon abschmieren, aber kein Problem - es gibt ja genügend kleine Hundeschauen - die verstehen das schon zu handeln, Hauptsache der Rubel rollt! Da hamstert man dann auch noch so  ganz nebenbei locker den Weltsiegertitel - bei gerade mal 25 Ausstellungshunden!
Welches EGO soll da aufgewertet werden? Das vom Zuchthund? Das vom Besitzer? Glauben Sie mir: Ihr Hund scheißt auf den Titel! Er will gesund gehalten und gesund ernährt werden, er will zusammen mit Ihnen sein, unter Genossen – auch auf Ausstellungen – aber bleiben Sie seriös – fördern Sie nicht den Eigennutz und die Taschen von Unseriösem!
Den VDH freuen solche Praktiken, sieht er sich in seiner Meinung über die „Dissidenten“ doch bestätigt! Unseriös sind auch Züchter und Funktionäre, die den Verein wie das Hemd wechseln!
Ich kenne Züchter, die sind innerhalb von 2 Jahren, in 4 oder 5 verschiedenen Vereinen, Mitglied gewesen und immer war angeblich der Verein am Wechsel Schuld! Hier verbirgt der Züchter immer etwas! Es ist unlogisch, dass der gleiche Züchter immer unterschiedliche Zucht-Papiere dem Käufer präsentiert! Hier liegt irgendetwas im Argen, Verborgenen, sei es in der Zucht (Verfehlungen, Betrug, Tierhandel, Ausbeutung der Tiere, etc), oder in der Rechtsbeschaffenheit der Person!
Das Gleiche gilt für so genannte Funktionäre im Verein: Immer wieder tauchen die gleichen Namen in unterschiedlichen Vereinen auf (das gilt nicht für Vereinsfunktionäre, die unter dem gleichen Verbandsdach agieren)! Es gibt Zuchtwarte und Zuchtrichter, Vorstandsmitglieder, die wegen Unfähigkeit oder Verfehlungen, irgendwo „verabschiedet“ worden sind und dann ihr Unwesen und ihre Unzufriedenheit in anderen Verbänden suchen: Man war ja mal Irgendwer – das kann man nicht so einfach aufgeben! Und glauben Sie mir: Solche Menschen stiften überall ihren Unfrieden – solche Menschen können nur eine kurze Zeit ihr wahres Gesicht verbergen, dann kommt es wieder durch – nur ist dann der Schaden, den sie angerichtet haben, meist nicht mehr reparabel! Vereine zerfallen – Mitglieder treten aus – sind zerstritten! Wenn dann solche Leute überhaupt nicht mehr irgendwo unterkommen, wenn sie bei keinem Verein mehr Fuß fassen können, dann passiert mit das Schlimmste:
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